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Struktur Lernen

Strukturiertes Lernen

Dem Lernen Struktur zu geben, meint zunächst, dass Teams aus Pädagogen dem Lernenden die Lerninhalte durch strukturiertes Material zugänglich machen. (Baukastensysteme, Differenzierte Arbeitsmaterialien,

Checklisten, Lernjobs usw.). Überwiegend in Phasen des Übens soll dem Schüler damit ermöglicht werden, sein individuelles Lerntempo einschlagen zu dürfen.

Dem Lernen Struktur zu geben, bedeutet auch ein hohes Maß an Differenzierung. Das Kind im Mittelpunkt des Lernens zu sehen, ist Kern jeder Lernidee und wird im individuellen Lernen methodisch-didaktisch umgesetzt.

Individuelles Lernen in heterogenen Lerngruppen beginnt für jedes Kind ganz konkret beim Eintritt in das Klassenzimmer (Lernbüro) mit Erhalt des Kompetenzrasters. Über Diagnoseinstrumente (Diagnosetests, Selbsteinschätzungsbögen, …) wird der Lernstand eines Kindes zu einem bestimmten Themengebiet beobachtet (BBBB) und auf dem Kompetenzraster visualisiert.

Die Beschreibung des Lernstandes findet in Form von verbalen Rückmeldungen nach jedem Lernnachweis statt. Die Bewertung erfolgt verstärkt durch Verbalberichte. Individuelle Begleitung findet der Schüler durch seinen Lerncoach, der mit ihm seine weiteren Lernschritte bespricht und die individuellen Lernspuren (Portfolio, Lerntagebuch, Kompetenzraster) reflektiert.

Die mit Checklisten (Ich kann…) hinterlegten Kompetenzfelder unterstützen den Schüler in seinem Lernen und geben in verständlicher Sprache die Standards des Bildungsplans wieder.

Kurze Inputphasen werden durch Lernzeiten abgelöst, in denen sich der Schüler strukturierte Materialien seiner Niveaustufe (Basiskompetenz*, Standard**, erweiterte Kompetenz***) auswählen kann. Diese Inputs finden zu Stundenbeginn und nach Bedarf statt. Sie können je nach Lernfortschritt vom Schüler eingefordert oder vom Lehrer ausgerufen werden. Je individueller die Schüler durch strukturierte Lernangebote arbeiten, desto individueller wird das Angebot der Inputs zu unterschiedlichen Zeiten für verschiedene Schüler sein.

Die Sozialformen des individuellen Lernens werden den Aufgabenstellungen angepasst. Sowohl konzentrierte Einzelarbeit für die Aneignung des Basiswissens (Basiskompetenz*) als auch kooperative Arbeitsformen (z. B. projektorientiertes Arbeiten) finden ihre Anwendung. Der Lernbegleiter unterstützt den Schüler und nimmt mindestens beratenden Einfluss auf den Grad der Differenzierung.

Strukturiertes Lernen  Eigenverantwortliches Lernen  Demokratisches Lernen